Wann spricht man von Restposten?
Als Restposten werden im Handel einerseits Produkte verstanden, die von Unternehmen meist preislich vergünstigt verkauft werden, um Platz für neue Produkte zu schaffen. Deutlich wird das etwa in der Modebranche, wo die Frühling/Sommer-Kollektion irgendwann im Spätsommer von der Herbst- und Winter-Kollektion abgelöst wird. Reste der Frühling/Sommer – Kollektion, die auch beim eigenen Sonderverkauf der Modeketten nicht veräußert wurden, kommen eventuell als Restposten auf den Markt, den nun Weiterverkäufer für ihren Handel nutzen können. Als Restposten werden auch Produkte bezeichnet, die nach einer Geschäftsauflösung übrig bleiben, auch hier bietet sich für den Restpostenhändler die Chance, günstig Ware einzukaufen, um sie anschließend gegen Aufpreis wieder zu verkaufen.
Wie komme ich an Restposten?
Sie haben beispielsweise die Möglichkeit, Restposten über B2B Portale im Internet einzukaufen. Hier stehen dem Restpostenhändler Produkte aus unterschiedlichsten Kategorien von Bekleidung bis zu Geschäftsauflösungen zum Einkauf zur Verfügung. Der Vorteil solcher Portale liegt darin, dass Ihre Suche nach verkaufbaren Restposten einfach gemacht wird. Sie sind natürlich nicht nur aufs Internet angewiesen, wenn Sie Businesskontakte suchen, um Ihren Restpostenhandel mit Produkten zu versorgen. Sie können sich dafür beispielsweise:
- in den Medien über Räumungsverkäufe erkundigen
- existierende Handelsunternehmen in Ihrem Umfeld kontaktieren
- Zeitungen nach insolventen Untenehmen durchforsten
- Zollauktionen besuchen
- Zwangsauflösungen
Restpostenhandel — Ihr Weg zum Kunden
Sie sollten sich natürlich nicht allein Gedanken darüber machen, wie Sie zu den Restposten kommen, die Sie anschließend weiterverkaufen möchten. Ebenso wichtig sind Strategien, die Antworten auf Fragen bieten, wie:
- Wo biete ich mein Restpostensortiment an?
- Wie mache ich potenzielle Kunden auf mein Angebot aufmerksam?
Als Einsteiger beginnen Sie am besten mit einem Onlinehandel, um die anfänglichen Investitionen gering zu halten. Lassen Sie sich einen eigenen Onlineshop programmieren, den Sie mit eigener Internetadresse ins Netz stellen. Beraten lassen sollten Sie sich in diesem Fall zu Themen wie Internetmarketing und Suchmaschinenoptimierung ( SEO). Solche Maßnahmen sorgen dafür, dass Ihr Onlineshop von vielen Menschen, gefunden wird. Natürlich kommt auch ein Ladenlokal in Frage, in dem Sie Restposten verkaufen oder eine Kombination aus Online- und Offlineshop. Allerdings sollten Sie vor einem möglichen Verkauf im eigenen Ladenlokal die Kosten besonders gut kalkulieren und ausrechnen, wie viel Sie verdienen müssen, damit das Ladenlokal sich trägt und Sie als Händler überleben. Falls Zweifel bestehen, bleiben Sie lieber zunächst beim Onlinehandel. Lagerraum werden Sie allerdings in jedem Fall benötigen, auch als Onlinehändler.






